Goldene Spitzenklasse im Glas – seit zwei Jahrtausenden.

 

Weltklasse-Wein als Blaupause

Wenn man bei Wettbewerben regelmäßig Platz eins belegt und die Top 10 dominiert, darf man sich zurecht „Weltklasse“ nennen. Rheinland-Pfalz ist die Heimat international anerkannter Spitzenweine. Jahr für Jahr erringen die Winzerinnen und Winzer mit ihrem ausgeprägten Qualitätsstreben aufs Neue Goldmedaillen für ihre Weine.

Die Weißweine aus Rheinland-Pfalz - insbesondere der Riesling - gehören zu den besten der Welt. Weinbau ist seit über 2000 Jahren fester Bestandteil der Kultur unseres Bundeslandes und bedeutet damit auch 2.000 Jahre Innovation. Weinbau erfordert alles, was wir heute als Leitlinien für eine moderne Wirtschaft definieren: Nachhaltigkeit, Anpassungsfähigkeit, Offenheit, Expertise und die kluge Pflege von Traditionen. Vorbildlich für diese Werte, die eine Art Blaupause für unsere gesamte Wirtschaftsstruktur darstellen, stehen die sogenannten Jungen Wilden. Diese häufig verwendete Bezeichnung meint die mit dem Generationenwechsel in den traditionellen Familienweingütern einhergehende Veränderung der Weinbaukunst. Die Jungen Wilden sind immer stärker darauf bedacht, Wein-Unikate mit unverwechselbarem Charakter zu erschaffen und haben damit Trends gesetzt, die den Weinbau in Rheinland-Pfalz inzwischen stark prägen.

Das Rückgrat des rheinland-pfälzischen Weinbaus bilden nach wie vor die unzähligen kleinen, mittleren und großen Traditionsweingüter.

Sie haben teils über hunderte von Jahren Erfahrung im schonenden und fördernden Umgang mit Boden, Pflanze und Traube gesammelt und an jüngere Generationen „vererbt“. Eine besondere Herausforderung, die die rheinland-pfälzischen Weingüter in den letzten Jahrzehnten vorbildlich meistern, ist der Klimawandel: wärmere Wetterlagen, gepaart mit mehr Niederschlägen, erfordern innovative Konzepte mit wissenschaftlicher Begleitung, um die einzigartigen Geschmacksnoten der rheinland-pfälzischen Weine zu erhalten und verbessern.

WIRTSCHAFTSDATEN

Key Figures

6 Anbaugebiete, unzählige Spitzenlagen, eine Rebfläche von 64.000 ha –rund zwei Drittel des deutschen Weines wird in Rheinland-Pfalz angebaut. Und es geht weiter: über 25 Weißwein- und mehr als 15 Rotweinsorten werden hier kultiviert.

6 Anbaugebiete und unzählige Spitzenlagen – Über 25 Weißwein- und mehr als 15 Rotweinsorten werden hier auf einer Rebfläche von über 64.000 ha kultiviert.

Und wo Wein ist, ist auch Sekt – viele Winzerinnen und Winzer produzieren hier in Sektkellereien und Manufakturen hervorragende Winzersekte.

Rund zwei Drittel des deutschen Weines wird in Rheinland-Pfalz angebaut. Und die Qualität spricht für sich.

Gut 6 Millionen Hektoliter Wein werden jedes Jahr geerntet, und auch wenn die Weine international gefragt und anerkannt sind – nur 25% davon werden exportiert, der Rest wird direkt vor Ort getrunken.

Über 150.000 Personen sind in der Branche tätig. Auch die Regierung glaubt an das Gold im Glas und betreibt 4 Staatsweingüter mit ausgezeichnetem Ruf.

Weitere bekannte Namen wie Kupferberg, Deinhard, Schloss Wachenheim und Faber haben darüber hinaus ebenfalls in Rheinland-Pfalz ihre Heimat.

WIRTSCHAFTLICHE LAGE

Geografische Verbreitung

Die Konzentration des Weinbaus und der Landwirtschaft entlang des Rheins überrascht kaum, bietet doch eine der wichtigsten Binnenwasserstraßen Europas herausragende Transport- und Logistikvorteile.

Großvolumige Rohstoffe können kostengünstig per Binnenschiff zu den Werken transportiert und Endprodukte flussabwärts nach Rotterdam, Europas größtem Hafen an der Mündung, gebracht werden. In diesen Clustern finden Neuankömmlinge und Start-ups ein vielversprechendes Geschäftsumfeld.

Die Jungen Wilden sind immer stärker darauf bedacht, Wein-Unikate mit unverwechselbarem Charakter zu erschaffen und haben damit Trends gesetzt, die den Weinbau in Rheinland-Pfalz inzwischen stark prägen.

VERNETZUNG

Netzwerke

Weinbau hat keinen Platz für Hektik. Diese Kunst erfordert Ruhe, Geduld, Erfahrung und sehr viel Fingerspitzengefühl. Und wer darum weiß, der tauscht sich gern mit anderen aus. Die Winzerinnen und Winzer kennen und mögen sich. Gern fachsimpelt man bei gegenseitigen Spontanbesuchen über die jüngsten Kreationen und Techniken mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Weingütern.

Egal ob Vertrieb, Besuch von internationalen Weinmessen oder Einkauf von Spezialmaschinen – man kennt sich, man hilft sich, man kooperiert. Und redet hinterher bei einem guten Gläschen darüber, was man in Zukunftnoch besser machen kann.

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