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Rheinland-pfälzisches
Gold in der Kaffeetasse

So viel Qualität muss sein

Wenn konsequente Qualität auf herausragenden Geschmack trifft und diese Mischung auch noch wach macht, hat man mit Sicherheit das schwarze Gold der Kaffeemanufaktur Weidmann in der Tasse.

Gründerin und Inhaberin Christine Weidmann lebt die Leidenschaft Kaffee im kleinen Ort Kirchheimbolanden, rund 30 Autominuten von Mainz entfernt. Ihre Leidenschaft für Kaffee entwickelte sich erst sehr spät mit der vergeblichen Suche nach einem hochwertigen und säurearmen Kaffee. Den machte sie dann einfach selbst. Seither ist sie unermüdlich auf der Suche nach neuen feinen und spannenden Rohkaffees. Dazu unternahm und unternimmt sie Reisen in die Ursprungsländer zum Beispiel nach Äthiopien, Guatemala oder Indien.

Zusammen mit ihrem Mitarbeiter Andreas Mickert begleitet Christine Weidmann jede einzelne ihrer Röstungen, die der Röstmeister auf dem „Diedrich“ vornimmt: Die kleine Maschine ist das Herzstück der Manufaktur und hat ein überschaubares Röstvolumen von 12 Kilogramm. Kleine Mengen zu rösten erleichtert es, die Qualität besser zu überprüfen.

Christine Weidmann stellt in ihrer Manufaktur hochwertige Kaffees in eigener Röstung her

Die Anfänge 2009 erforderten ungewöhnliche Ideen und beherztes Zugreifen: Christine Weidmann sieht sich als „Handwerkerin“, die die Dinge in die Hand nimmt. Mit einer Piaggio, einem motorisierten Dreirad, begeisterte sie ihre Kunden mit einer mobilen Espressobar und baute so ihr Netzwerk in der Region auf. Dabei kam ihr zugute, dass die Rheinland-Pfälzer*innen offen sind für Genuss und gerne Neues ausprobieren. Denn Kaffee ist eigentlich ein Massenprodukt, das an jeder Ecke günstig zu haben ist: Hauptsache schwarz, heiß und macht wach. Der Ansatz der Kaffeemanufaktur war und ist aber ein völlig anderer, auf den man sich erst einlassen muss: Erlesene Qualität und feine Geschmacksnuancen – und dazu deutlich teurer als im Supermarkt.

Es herrscht in Rheinland-Pfalz ein starkes Bewusstsein für regionale Produkte und lokale Unternehmen.

Die Menschen im Land – berichtet Christine Weidmann – haben sich davon begeistern lassen und auch in den Krisenzeiten fest zu ihr gestanden. Geholfen hat dabei sicherlich, dass sich von der Genusswelt „Wein“ zur Genusswelt „Kaffee“ schnell eine Brücke schlagen lässt. Und es herrscht in Rheinland-Pfalz ein starkes Bewusstsein für regionale Produkte und lokale Unternehmen. „Support your local“ ist nicht nur eine leere Worthülse, sondern wird von den Rheinland-Pfälzer*innen sowohl in der Wirtschaft als auch im Privaten gelebt.

Die Leidenschaft für ihr Handwerk ist Christine Weidmann anzumerken

Auch der professionelle, unkomplizierte und konstruktive Austausch in der Szene der „Kaffeeröster“ hat der kleinen Manufaktur viel Auftrieb gegeben. In der Phase des Ausbaus des wunderschönen alten Gebäudes in Kirchheimbolanden, in dem die Manufaktur beheimatet ist, war das persönliche Gespräch mit der Politik und der Verwaltung nicht nur unkompliziert möglich, sondern hat auch unheimlich schnell Früchte getragen. Die erforderlichen Genehmigungen wurden nach den entsprechenden Prüfungen zügig auf den Weg gebracht. Stadt, Kreis- und Landespolitik sowie Business Angels standen immer an der Seite der Unternehmerin.

Auch darin zeigt sich, dass die kommunikative, aufgeschlossene und weltoffene Art der Rheinland-Pfälzer*innen ein ganz wesentliches Argument für den Wirtschafts- und Investitionsstandort Rheinland-Pfalz ist: Die kurzen Wege und die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaftstreibenden und Politik und Verwaltung sind einfach Gold wert.