Interview mit Tim Kröber, Leiter des Lohmann & Rauscher (L&R) Standortes Neuwied und der Division PWA (Production, Wound Care & Adhesives)

Was macht ein gutes Netzwerk aus?
Antwort
Ein gemeinsamer und branchenübergreifender Austausch kann gerade auf lokaler Ebene gewinnbringend sein. Jedes Unternehmen leistet einen Beitrag, die Region wirtschaftlich zu stärken und attraktiv zu machen. Es geht auch darum, mit Entscheidungsträgern in Verbindung zu sein und Rahmenbedingungen zu schaffen, innerhalb derer man sich noch besser entwickeln kann – davon profitieren alle.
Wie treibt Lohmann & Rauscher Innovation im eigenen Unternehmen voran?
Antwort
Innovationskultur und Ideenmanagement nehmen einen wesentlichen Stellenwert bei L&R ein. Wir arbeiten stetig daran, unsere Produkte und Services mit und für unsere Kundinnen und Kunden neu und weiter zu entwickeln - das passiert u.a. in unseren fünf Entwicklungszentren, eines davon befindet sich am Standort in Neuwied-Feldkirchen. Bei der Forschung & Entwicklung richten wir einen Fokus dabei auch auf die Ideenfindung – so konnten wir etwa bereits zum zweiten Mal das Start-Up Programm „L&R Accelerator Program“ durchführen und dadurch spannende Inputs gemeinsam generieren konnten. Regional gesehen sind wir besonders stolz auf unsere bereits langjährige Partnerschaft des „Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz“.
Warum ist Rheinland-Pfalz ein guter Standort für Unternehmen aus der Gesundheitsbranche?
Antwort
L&R und Rheinland-Pfalz verbindet eine lange Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Schon damals hat sich der Standort am Rhein aus vielerlei Gründen als ideal für Produktion und Entwicklung erwiesen. Heute sind wir stolz, an den drei Standorten Rengsdorf, Neuwied-Feldkirchen und Neuwied-Block Arbeitgeber für über 1.000 qualifizierte Mitarbeitende in der Region zu sein. Das Unternehmen profitiert von der wirtschaftlichen Ausrichtung des Bundeslandes, der vielfältigen Branchenstruktur sowie der Innovationsbereitschaft.